Workflow eines Blogbeitrags …
10 Mar 2010 | veröffentlicht von thomas |oder: warum das Internet so voller Dinge ist.
Kerstin Hoffmann hat eine sehr anschauliche Grafik entwickelt, die den Workflow eines Blogbeitrags zeigt und seinen Weg durch Twitter-Tweets, XING-Statusmeldungen und Facebook-Seiten. Die Grafik und der zugehörige Artikel zeigen zwei Dinge:
- Einerseits, wie sich die Verteilung von Content zumindest teilweise automatisieren lässt. So lassen sich mit wenig Aufwand mehrere Kanäle des (Social) Webs beschicken, ohne den Content tatsächlich überall händisch einfügen zu müssen. Hier ist die Grafik sehr aufschlussreich, wenn auch (naturgemäß) unvollständig.
- Anderseits zeigt die Grafik auch deutlich, wieviel redundanter Content auf diese Weise produziert wird wird und wie wenig wirklich “neue” Inhalte im Verhältnis zur Gesamt-Informationsmenge produziert werden.
Vor allem unter dem letzten Aspekt fände ich eine zweite Grafik, gezeichnet aus User-Sicht interessant: anhand von typischen User-Typen (zum Beispiel gegliedert nach Alter, Internet-Erfahrung, Bildung usw.) könnte man zeigen, wo diese User nach welchem Content suchen (in Suchmaschinen? oder auf Facebook?). Das wäre in sofern interessant, als man dann beide Grafiken “übereinander” legen könnte um zu bewerten, welche dieser Kanäle es zu befüllen überhaupt lohnt – und welche an der Zielgruppe vorbeisickern.
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